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Ökumenisches Gemeindefest und Kirchweihfest (50 Jahre Lutherkirche) - 2017

Auch wir waren heute auf dem ökumenischen Gemeindefest in Montabaur an der Luther Kirche vertreten.
Nach dem Gottesdienst konnte man sich an unserem Stand über die Pfadfinder informieren, es wurden spannende Fragen gestellt und auch viele ehemalige Stammesmitglieder kamen auf uns zu und haben von früher erzählt. Vielleicht konnten wir ja den ein oder anderen überzeugen mal in unserer Gruppenstunde vorbei zu kommen.

Vielen Dank an die Organisatoren des Gemeindefestes und an alle Mitwirkenden. 

 

 

 

 

Rosskur 2017

Acht Anwärter und Anwärterinnen aus Montabaur machten sich am 08.09. nach Eschborn auf, um bei der diesjährigen Rosskur die von den Göttern erdachten Aufgaben zu erfüllen und sich selbst einen Sitz im Götterrat zu erstreiten.

Gegen 18 Uhr zogen wir los, um die einzelnen Stationen unserer Vergöttlichung zu erreichen. Vor der Abreise bekamen wir ein Schreiben von Athene, die uns darin Fragen zu Herkunft, Allgemeinwissen und unseren Gastgebern stellte. Auf dem Weg trafen wir als erstes auf Aphrodite, die wir mit einer Performance zu einem selbst gewählten Liebeslied unterhielten. An der nächsten Station trafen wir auf Hera, die uns Fragen zu Stamm, Familie und Zukunft stellte. Um unsere Eignung für die Götterspeise Ambrosia zu beweisen mussten wir an der folgenden Station einen Pfannkuchen backen. Dann lockte der Cerberus uns in eine Falle, und wir mussten wieder aus dem Tartarus entkommen. Hiernach mussten wir bei Artemis unsere Qualitäten als Jäger beim Suchen und unsere Zielsicherheit unter Beweis stellen. Danach galt es, den Amtskollegen Mars davon zu überzeugen, das wir dem Ares ebenbürtig sind. An der folgenden Station mussten wir unser Wissen über die Welt beweisen, indem wir Ortsnamen erspielten und diese dann auf einer Karte korrekt anordneten. In den frühen Morgenstunden galt es dann, einen vom Wetter zerstörten Tempel wieder aufzubauen und ein Erntefest zu feiern. Als nächstes mussten wir für Poseidon Zutaten für einen Heiltrank aus einem See zu bergen und diese im Anschluss erschmecken, damit der Trank korrekt gebraut werden kann. Das Finden von Weintrauben und schmuggeln in den Olymp war die Aufgabe an der vorletzten Station. Leider mussten sich hier zwei tapfere Recken den körperlichen Unzulänglichkeiten geschlagen geben und den Weg abbrechen. An der letzten Station schließlich mussten wir mit Spürsinn den Weg aus einem Labyrinth finden. Nach 11 Stationen, knapp 22 Stunden unterwegs und etwa 44 Kilometer Wegstrecke waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt und warteten auf das Ergebnis. Leider reichte es nicht für eine Platzierung im vorderen Bereich, die Anwärter/-innen hatten trotzdem viel Spaß und es wird wohl nicht die letzte Teilnahme gewesen sein. Also sieht man sich hoffentlich nächstes Jahr in Hofheim, den diesjährigen Gewinnern.