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1955
Über Ostern führen mehrere Sippen des Stammes Osterfahrten durch.
An Pfingsten trifft sich der gesamte Stamm zu einem Lager bei Bladernheim.
Vom 25. -29. Juli findet im Eisbachtal in der Nähe der Kautenmühle ein Lager unter der Leitung von Günther Ketzer, Karl-Herrmann Lenaif und dem Kuraten Kaplan Ballhausen statt.

1956
Bei einer Feier am 17. März legen 20 Jungpfadfinder und Pfadfinder in der Pfarrkirche Montabaur vor dem Feldmeister und Ehrenmitglied des Stammes, Walter Rudersdorf, ihr Versprechen ab.
In der Osterwoche vom 3. bis 7. April fahren die Jungpfadfinder in die Jugendherberge Runder Turm in Andernach.
Über die Pfingsttage unternehmen Jungpfadfinder und Pfadfinder unter Leitung von Stammesführer Heinz Wingender eine Sternfahrt zur Jugendherberge Stahleck bei Bacharach.
Vom 27. Juli bis 3. August findet das 2. Jungpfadfinderlager am FUß der Burg Pyrmont im Elzbachtal in der Eifel statt.

1957
Die Georgsfeier wird aus Anlaß des 100. Geburtstages des Gründers Lord Robert Baden-Powell und des 50jährigen Bestehens der Pfadfinderbewegung besonder feierlich mit Gemeinschaftsmessen am Morgen und einem Marsch der Pfadfinder zum Stationenberg begangen.
Der Jungpfadfindertrupp und die Sippe Eule gehen über Ostern auf Fahrt an den Rhein und nach Brodenbach/Mosel.
Am 26. Mai nimmt der Stamm geschlossen am 3. Diözesantag des BDKJ in der Rhein-Main-Halle in Wiesbaden teil.
Vom 8. - 10. Juni beteiligen sich die Sippen Eule und Adler am Landeslager in Niederseelbach/Taunus und liegen in der Gesamtwertung unter den 5 Besten des Landes.
Heinz Wingender und Günter Ketzer nehmen am Jubiläumsjamboree im Sutton Park in London teil.
50 Jungpfadfinder und Pfadfinder des Stammes treffen sich vom 23. -30. August in einem gemeinsamen Lager im Brexbachtal.
Auf dem Gauthing des bisherigen Lahn-Westerwaldgaues am 21. September wird mit den Stämmen Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Frickhofen, Wilsenroth und Marienberg der Westerwaldgau ins Leben gerufen. 1. Gaufeldmeister wird Günter Ketzer, 1. Gaukurat Kaplan Schott.
Bei einem bunten Abend, den der Stamm für Eltern und Freunde am 1.12 gestaltete, ist das Kolpinghaus bis auf den letzten Platz besetzt.

1958
Gemeinsam fahren 40 Pfadfinder und Jungpfadfinder vom 4. bis 8. April nach Siegen und Linz/Rhein auf Osterfahrt. Am Ostermontag teilt der Kurat, Kaplan Schoot, den Jungen bei einem Besuch mit, daß das Pfadfinderheim auf dem Seminarplatz wegen des Volksschulerweiterungsbaus abgerissen wird.
Auf der Gauausscheidung am 19./20. April in Kirchähr erlangen die Sippen Adler und Eule den 1. und 2. Platz.
130 Pfadfinder des Stammes halten am 23. April am Kreuz im Roßberger Wäldchen ihre Georgsfeier.
Auf der Landesausscheidung um den Georgsschild vom 24. bis 26. Mai wird die Sippe Adler beste Sippe der Diözese.
Am 7. und 8. Juni nimmt der Stamm am Gaulager auf dem Blasiusberg bei Frickhofen teil.
Die Pfadfinder des Gaues treffen sich vom 6. - 11. August im Hermoldertal.
Die Jungsippe Wolf aus Montabaur erhält für ihre vorbildliche Haltung im Lager den Totempfahl.
Im Spätsommer wird die erste Wölflingsmeute des Stammes gegründet.
In Eigeninitiative wird im Herbst mit den Ausschachtungsarbeiten für das neue Heim am Friedhof begonnen.
Vor Weihnachten läuft eine große Bausteinaktion für den Heimneubau mit Postkarten vom winterlichen Montabaur und von der Krippe in der Pfarrkirche.

1959
Im alten Pfadfinerheim am Seminarplatz findet am 15.2 das Ritterschaftstreffen des Gaues statt, zu dem 25 Ritter (Rover) und Ritteranwärter der Westerwälder Stämme kommen.
Über die Pfingsttage vom 16. -18. Mai nimmt der Stamm am Landeslager der Diözese im Brehmtal im Taunus teil.
Am 20. und 21. Juni wallfahrten die Pfadfinder des Gaues in einer Lichterprozession nach Wirzenborn.
Bei der 1000-Jahr-Feier der Pfarrkirche St. Peter in Ketten am 4. und 5. Juli wirken die Pfadfinder sowohl beim Festzug als auch beim Überlinger Münsterspiel aktiv mit.
Die Pfadfinder und Georgsritter von Montabaur nehmen vom 24. Juli bis 4. August an der Vogesenfahrt des Gaues teil.
Die Jungpfadfinder treffen sich im Brexbachtal vom 6. bis 12. August zu einem Trupplager.
Zur gleichen Zeit fahren erstmal die beiden Wölflingsmeuten unter der Leitung der Akelen Renate Rosenau und Irmgard Roßbach nach Erbachen im Hunsrück.
Während des ganzen Jahres 1959 werden von den Pfadfindern viele Arbeitsstunden am Neubau des Heimes geleistet. Dieser große Einsatz findet seinen krönenden Abschluß mit der Einweihung des neuen Pfadfinderheimes am 6. Dezember, an der auch die Öffentlichkeit und viele prominente Gäste regen Anteil nehmen.

1960
Am 28. März wird Winfried Henkes als Stammesführer verabschiedet und Ansgar Gerhards in diesem Amt bestätigt.
Vom 15. bis 19. April fahren 18 Jungpfadfinder mit den Fahrrädern auf Osterfahrt nach Brodenbach an die Mosel.
Im Sommer, vom 15. bis 13. Juli, führt der Pfadfindertrupp in der Blumenrather Heide bei Wirnenburg in der Eifel ein Lager durch.
Am 10. und 11. September nimmt der Stamm an der großen Gaustafette durch den Westerwald und am Gaulager im Steinbruch bei Guckheim teil. In Diesem Lager wird Kaplan Lutter als neuer Stammeskurat vorgestellt und im Gauthing im Oktober als Gaukurat gewählt.

1961
Am 15. Januar geben die Pfadfinder bei einem bunten Abend für 350 Besucher im Kolpinghaus durch Bild, Wort, Lied und Spiel einen Einblick in das Leben des Stammes.
Im April wird Albert Gerhards neuer Stammesführer.
Vom 20. bis 23. Mai nimmt der Stamm am Pfingstlager des Gaues Westerwald in einem Steinbruch bei Wirges teil.
Am 30./31. Dezember fahren die Runden des Stammes zum Roverschaftstreffen nach Kirchähr.

1962
Bei der Georgsfeier tritt Albert Gerhards als Stammesführer zurück, Winfried Henkes übernimmt nun dieses Amt wieder.
Die Pfadfinder nehmen vom 2. bis 17. August an der zweiten Vogesenfahrt teil, die der Gau mit französischen Pfadfindern aus Metz und Valence veranstaltet.
Der bisherige Stammeskurat Rolf Lutter wird von Kaplan Josef Meyers abgelöst.
Das Wanderlager der Roverschaft am 8./9. September beschäftigt sich mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen des Westerwaldes.

1963
Roverschaftstreffen in Kirchähr am 12. und 13. Januar mit dem Thema "Demokratie und staatsbürgerliche Verantwortung".
Vom 1. bis 10. April führt der Stamm die Aktion "Flinke Hände - Flinke Füße für junge Afrikaner" durch und erzielt einen Reinerlös von 400 Mark.
Teilnahme der Sippen Eule und Adler am Landeswettkampf um den Georgsschild an Pfingsten in Schloßborn/Taunus.
14. bis 17. Juni Stammeslager im Gelbachtal bei Sespenrod.
Die Jungpfadfinder führen zusammen mit Scouts de France bei Dachsenhausen/Taunus ein Sommerlager durch.
Im Gaulager bei Bladernheim am 7. und 8. September belegen die Sippen Eule und Adler den 1. und 2. Platz im Wettkampf um den Georgsschild.
Auf dem Gauthing am 9./10. November löst Ansgar Gerhards Günter Ketzer im Amt des Gauführers ab.

1964
Am 4. und 5. Januar findet in Kirchähr unter dem Thema "Der Rover kennt und lebt seinen Glauben" das Roverschaftstreffen des Gaues statt.
Teilnahme des Stammes an der Aktion "64 Zeltplätze für die Jugend".
Die Sippe Eule belegt in der Gauausscheidung um den Georgsschild am 11./12. April den ersten Platz.
Über Pfingsten nehmen die Sippe Adler und Eule in Schloßborn am Landeswettstreit um den Georgsschild teil.
Die Jungpfadfinder haben über Pfingsten ein Lager bei Daubach.
Der Stamm führt mit dem Pfadfindertrupp und einem Leitungsteam von Rovern die erste Großfahrt auf die Mittelmeerinsel Korsika durch.
Teilnahme des Stammes am Gaulager in Hachenburg am 12./13. September.

1965
Am 9./10. Januar nehmen die Rover des Stammes am Gauroverschaftstreffen in Kirchähr, das sich mit der Selbstverwirklichung der Gemeinschaft befaßt, teil.
Die Rover des Stammes bauen erstmals einen Wagen für den Fastnachtszug.
Beim Gauwettstreit um den Georgsschild am 15. und 16. Mai belegen die Sippen Eule und Jagdhund die beiden ersten Plätze und werden KIM-Sippe.
Teilnahme des Stammes am Pfingstlager des Gaues auf dem Blasiusberg bei Frickhofen, das unter dem Motto "Dienst an Kirche, Volk und Staat" steht.
Auf dem Gauthing am 20. November, wo die hohe Mitgliederzahl des Stammes lobend erwähnt wird, löst Bernd Sack Ansgar Gerhards als Gauführer ab.

1966
Roverschaftstreffen in Kirchähr am 8./9. Januar.
Der Stamm Montabaur nimmt am großen Gaulager des Westerwaldes am Kutscheider Hof bei Sessenhausen vom 28. bis 30. Mai teil. Bei den Wettkämpfen belegt er mit allen Stufen die ersten Plätze.
Günter Ketzer und Heinz Wingender nehmen über Pfingsten am 18. Führerkongreß der Internationalen Konferenz des Kath. Pfadfindertums in Koblenz teil.
Bei der Landesausscheidung der Pfadfinderstufe vom 18./19. Juni wird die Sippe Eule landesbeste Sippe. Adler und Jagdhund belegen den 2. und 3. Platz.
Im Sommer wird ein Lager in Manderbach bei Dillenburg durchgeführt.
Im Herbst wir in Horressen-Elgendorf der Jungtrupp St. Michael gegründet, Pfarrer Hasselbach wird Truppkurat, Winfried Henkes Truppführer.

1967
Vom 27.3 bis 1.4 wird bei der Aktion "Flinke Hände, Flinke Füße" zusammen mit der PSG eine Lotterie für körperbehinderte Jugendliche durchgeführt, die einen Erlös von DM 7550 erbringt.
Die Eulen erringen im Gaulager in Sessenhausen (16.-18. 6.) zum 6. Mal hintereinander den Georgsschild.
Vom 23. Juli bis 1. August wird die zweite Korsikafahrt mit Pfadfindern und Rovern durchgeführt.
Günter Ketzer wird als erstes Stammesmitglied Woodbadgeträger (International anerkannter Pfadfinderführer).

1968
In der Nähe von Schloß Molsberg findet vom 13.-17. 6. ein Stammeslager statt.
Im Gaulager bei Nister wird der Jungtrupp Martin Luther King zum Blitztrupp ernannt.
Bei der Nonstop-Soul-Party der Roverrunde am 10.11. im Pfarrzentrum wird ein Erlös von DM 400,- für Biafra erzielt.
Winfried Henkes und Bernd Sack werden Woodbadgeträger.

1969
Im Rahmen des Roverschaftstreffen am 4./5. Januar legen einige Rover ihr Versprechen ab. Die Runde Mons Tabor wird entsandt.
Winfried Henkes, Günter Wagner und Bern Sack werden als aktive Führer in den Pfarrgemeinderat gewählt.
Der Pfadfindertrupp führt zusammen mit einer Pfadfindersippe aus Wirges über Pfingsten, vom 23.-25.5, eine Floßfahrt auf der Lahn durch.
In Sessenhausen am Kutscheider Hof findet das 3. Gaulager statt.
Vom 13. bis 14. September führen die Rover des Stammes in Maria Lach ein Wochenendlager durch.
Aus Anlaß des 40jährigen Bestehens der DPSG veranstaltet der Stamm am 9. November einen "Spektakeltag - Show 69", bei dem er sich der Öffentlichkeit vorstellt. Die Roverschaft lädt die Jugendlichen zum "First Big Blues Festival" ein, zu dem mehr als 500 Jugendliche erscheinen.
Zu einer Klausurtagung am 6./7. Dezember trifft sich das Leitungsteam des Stammes im Exerzitienhaus in Limburg.

1970
Vom 15.-18.5. nimmt der Stamm am traditionellen Pfingstlager des Gaues teil. Im Rahmen des Reformprogramms der DPSG wird er Gau in Bezirk umbenannt.
Am 8 Oktober findet im Pfadfinderheim die 1. Stammesversammlung statt. Winfried Henkes, der den Stamm 10 Jahre lang leitet, wird zum Stammesehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wird sein Bruder Alfons, Bernd Sack übernimmt die Aufgaben des 2. Vorsitzenden.
Mit dem Projekt "2. Big Blues Festival" tritt die Roverrunde erneut an die Öffentlichkeit.
Mit der Blitzaktion am 1. Adventssonntag unter dem Motto "licht für Ostpakistan" erzielt der Stamm durch den Verkauf von Weihnachtskerzen einen Erlös von DM 3100 für das Katastrophengebiet in Ostpakistan.

1971
Um dem Problem des Gruppenleiternachwuchses begegnen zu können, führt der Stamm aufgrund eines Beschlusses der 1. Stammesversammlung 71 seinen ersten Förderkurs für 14- bis 16-jährige Pfadfinder durch, die nach dessen Abschluß zu Stammesassistenten auf Abruf ernannt werden.
Die Wölflinge nehmen vom 30.4. bis 3.5 am Rittertreffen auf der Burg Stahleck teil, zu dem die Diözesanleitung eingeladen hat.
In Molsberg findet an Pfingsten ein Lager mit 40 Jungpfadfindern statt, während 29 Pfadfinder mit selbstgebauten Floßen auf der Lahn paddeln.
Wiederum als Roverprojekt läuft das 3. Big Blues Festival im Pfarrzentrum.
Gegen die Stimmen der Vertreter des Westerwaldes werden im Diözesanverband Limburg die Bezirke aufgelöst. Dieser entscheidende Schritt bringt eine Wende für die Arbeit des Stammes, der nun auch die Aufgaben des Bezirks wahrnehmen muß.

Unter der Leitung von Günter Wagner verbringt der Pfadfindertrupp ein 14tägiges Sommerlager in den Alpen bei Mautendorf.
Im Rahmen eines Truppenfestes wird der langjährige Truppchef des Pfadfindertrupps, Günter Wagner, am 9. Oktober verabschiedet.
Auf der Stammesversammlung II/71 wird Alexander Geharz als Nachfolger Bernd Sacks gewählt, der zum Stammesehrenmitglied ernannt wird.
Während des Elternnachmittags bildet sich gemäß der neuen Bundesordnung der DPSG ein Elternbeirat.

1972
Im Rahmen einer Wochenendfahrt unternehmen die Wölflinge eine Dampferfahrt auf dem Rhein.
Die Gruppen des Stammes beteiligen sich am Pfarrkinderfest.
Der Jungpfadfindertrupp verbringt die Pfingsstage in einem Trupplager bei Horbach.
Als Projekt der Roverrunde startet die Jugendparty "Dancing People of St. Georg" im Pfarrzentrum.
Unter der Leitung von A. Henkes und A. Gerharz verbringen 34 Jungpfadfinder 14 erlebnisreiche Tage bei Wolfach im Schwarzwald.
Am 1. Adventssonntag gestalten die Jungpfadfinder gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat einen Altennachmittag.

1973
Die Stammesversammlung I/73 beschließt eine Hausordnung für das Pfadfinderheim.

Der Wagen der DPSG erhält den 1. Preis beim Fastnachtszug.
Als Rundenprojekt befassen sich die Rover mit der Nuegestaltung des ehemaligen Sippenraumes (jetzt "le Refuge"), dessen Finanzierung durch die gemeinsam mit dem Tabor Club veranstaltete Fete "Die Zwo" sichergestellt wird.
Der Pfadfindertrupp erreicht durch eine Blitzaktion mit dem Verkauf von Büchern auf dem Flohmarkt einen Erlös von DM 700, der der Behindertenarbeit der DPSG in Westernohe zufließt.
Zum ersten Mal wieder seit fünf Jahren treffen sich alle Stammesmitglieder in einem Lager in Sessenhausen, das A. Henkes und A. Gerharz leiten.
Dekan Breidling, der das Amt des Stammeskuraten seit 1966 innehatte und Montabaur nach seiner Pension verläßt, wird mit einem Fackelzug, dem sich eine Feierstunde im Gebück anschließt, verabschiedet.
Unter der Leitung von Winfried Henkes erleben 18 Rover 3 Wochen in Korsika.
Ein Überblick im Herbst 73 ergibt die stattliche Mitgliederzahl von 133.
Ein Team, das sich aus Stammesleitung und Roverrunde gebildet hat, gibt eine Broschüre heraus, die unter dem Titel "DPSG - gestern und heute" über Geschichte, Ziele der Gruppenarbeit und aktuelle Lage informieren.

Durch eine Erdnußverkaufsaktion der Kath. Jugend kann dem scheidenden Kaplan Scholz eine Starthilfe für seine Missionsarbeit in Brasilien gegeben werden. Stolzer Erlös des Verkaufs: 3500 DM
Ein Elternnachmittag im Winter 73 gibt 250 Besuchern einen Überblick über die Arbeit des Stammes.

Auf der Stammesversammlung II/73 wird Pfarrer Geord Niederberger neuer Kurat des Stammes.

1974
Hubert Gerhards wird als Nachfolger von Alfons Henkes zum 1. Stammesvorsitzenden gewählt.
Am 29.3 findet im Pfadfinderheim ein Treffen statt, das die Stämme des ehemaligen Bezirks im Gespräch vereint, das sich mit den Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit befaßt.
Erste praktische Ergebnisse dieses Treffens liefert die Jugendpfadfinderstufe mit einer Wochenendfahrt nach Mayen, die die Gruppenleitung aus Niederlahnstein, Simmern und Montabaur gemeinsam vorbereiteten und durchführten.
8 Mitglieder der Stammesleitung besuchen einen Woodbadgevorbereitungskurs.
Die Roverrunde beginnt, sich mit ihrer Arbeit den Behinderten zu Widmen. Nach einer anfänglichen theoretischen Information über die Probleme der Behinderung besuchen die Rover wöchentlich in kleinen Gruppen das Caritashaus.
An Pfingsten unternimmt der Pfadfindertrupp eine Floßfahrt auf der Lahn, während die Junpfadfinder ihre Zelte in Gackenbach aufschlagen.
Das vierte Big Blues Festival der Rover ist die 8. Jugendparty des Stammes innerhalb von 7 Jahren.
Die Wölflinge verbringen ein gemeinsames Wochenende in der Jugendherberge Bad Marienberg.
Über das Projekt "Caritashaus" zählt unter anderem folgende Station: Sommerfet, Nikolausfeier, Fastnachtsfest, Sommerfest.
Die 2. Stammesversammlung 74 bestätigt A. Gerharz auf weitere 3 Jahre in seinem Amt als 2. Vorsitzenden und beschließt die Durchführung der 25-Jahre Feier.

1975
Mitarbeiter des Kath. Jugendamtes leiten gemeinsam mit dem Stammesvorstand den 2. Gruppenleiterkurs, nach dessen Abschluß 10 Pfadfinder zu Stammesasistenten auf Abruf ernannt werden.
Die zweite Erdnußverkaufsaktion der Pfarrjugend für Kaplan Scholz in Brasilien, erbringt einen Erlös von mehr als 6000 DM.
H. Gerhards und A. Gerharz leiten das große Stammeslager, das über Pfingsten bei Sessenhausen stattfindet.
Christoph Acker und Hubert Gerhards nehmen an einem Woodbadgekurs teil.
In Tschagguns verbringen 24 Pfadfinder ein 14tägiges Zeltlager.
Der Stamm bereitet gemeinsam mit den Ehemaligen die 25-Jahr-Feier vor, die vom 10. bis 12. Oktober gefeiert wird.

"Im Herbst des Jahres 1950 übernahm Karl Schröder von Stadtpfarrer Alois Breidling die Führung einer Jugendgruppe, die fast alle katholischen Jungen des Schuljahrgangs 1935/36 umfaßte. Sie hatte als Jugendgruppe "Wikinger" bereits seit längerer Zeit bestanden, und ihr normales Schicksal wäre die Auflösung gewesen: die nunmehr schulentlassenenen Lehrlinge wären in den Kolpingverein, die Gymnasiasten in den Bund Neudeutschland übergetreten. Karl Schröder ist es zu verdanken, daß es nicht so kam. Er war vor dem Krieg begeisterter Georgspfadfinder im Stamm Montabaur und sah nun eine Möglichkeit, aus dieser Jungengruppe die Pfadfinderschaft in Montabaur wieder aufleben zu lassen. Zur Verwirklichung dieser Idee konnte er leider so gut wie nichts tun, denn er mußte nach sehr kurzer Zeit aus beruflichen Gründen die Leitung der Gruppe wieder abgeben. DIe Jungen aber waren Feuer und Flamme und hielten von nun an beharrlich an dem Plan des Aufbaus einer Pfadfindergruppe fest. Drei neue Gruppenführer kamen aus dem Kolpingverein, unter ihnen Günther Diefenbach, der ebenfalls vor dem Krieg dem Montabaurer Pfadfinderstamm angehört hatte. Er hielt die Pfadfinderidee lebendig, doch fehlte es an einer konsequenten Aufbauarbei, die ohne Hilfe von außen auch nicht zu leisten war. Solche Hilfe kam erst, als deutlich wurde, daß die Jungen mit ihrer Absicht, Pfadfinder zu werden, unter allen Umständen Ernst machen wollten. Im April 1951 wurden durch den tatkräftigen Einsatz von Stadtpfarrer Breidling und Pfarrjugendführer Julius Decker die Weichen für die künftige Entwicklung gestellt. Karl Theis, ehemaliger Pfadfinderführer und als Kreisjugendpfleger und Familienvater schon ein gestandener Mann, übernahm die Leitung des Stammes. Ewald Pfannschmidt kam als Sippenführer hinzu, so daß nun drei Pfadfindersippen unter Günther Diefenbach, Ewald Pfannschmidt und Hermann Ament - dieser aus dem Kreis der Jungen - gebildet werden konnten. Als Kurat übernahm Kaplan Hans Goigofski die geistliche Betreuung des neuen Stammes. Zugleich wurden erste Verbindungen zur Diözesanführung der DPSG hergestellt; am 15. April 1951 weilte Walter Rudersdorf aus Ellar als Abgesandter des Landesfeldmeisters in Montabaur; am gleichen Tag wurde Karl Theis und Ewald Pfannschmidt in ihre neuen aufgaben eingeführt: die Pfadfinderidee begann sich zu verwirklichen.

 

Ich gebe hier eine Auflistung der Sippen wieder, wie ich sie im Herbst des Jahrs 1951 in der Stammeschronik verzeichnet habe. Seit dem Frühjahr dieses Jahres sind einige Veränderungen eingetreten, doch gibt sie im wesentlichen die Namen der "Gründungsmitglieder" der DPPSG-Stamm Montabaur wieder.

Feldmeister: Karl Theis        Kurat Hans Goigofski
Sippe "Eule"
Kornett: Ewald Pfannschmidt
Hilfskornett: August Henritzi
Klaus Schiep
Albert Leo Weißenfels
Friedel Selker
Walter Sanner
Werner Michels
Rolf Müller
 Sippe "Wolf"
Kornett: Hermann Ament
Hilfskornett: Eberhard Schlemmer
Günther Schlemmer
Reinhold Fuchs
Heinz Wingender
Horst Hirschhäuser
Aribert Gehrig
Theo Oster
 Sippe "Bär"
Kornett: Albert Gerhards
Werner Altenhofen
Hans Intra
Franz Josef Parbel
hans Halfar
Horst Piwowarsky
Gerhard Eberz

 

 

Der Anfang war also gemacht, aber noch blieb fast alles zu tun. Da waren zunächst die Frage des Heimes. Die beiden Räume des Pfarrheims in der Plötzgasse waren ständig belegt und zogen uns auch nicht besonders an. Wir wollten etwas Eigenes. Nun stand auf dem Sportplatz des ehemaligen Lehrerseminars, kurz Seminarplatz genannt, unterhalb der Josef-Kehrein-Schule die Ruine eines Häuschens, das während des Kriegs zu Luftschutzübungszwecken benutzt worden war. Bei nicht ganz klaren Eigentumsverhältnissen erhielten wir von der Stadtverwaltung die Erlaubnis zum Ausbau, den wir sofort begannen. Ende Juni war das Dach wieder intakt, im Herbst wurden die Maurerarbeiten ausgeführt sowie Türen und Fenster eingesetzt. Das alles ging mit sehr viel Selbsthilfe, einigen Sachspenden und sehr geringen Barmitteln vonstatten. Daß ich den Erlös einer im Juli durchgeführten Bausteinaktion (DM 250,-) in der Stammeschronik als "Hauptbestandteil unserer Baufonds" bezeichnete, trifft zwar nicht ganz den Sachverhalt, charakterisiert aber den äußerst bescheidenen finanziellen Rahmen, den unsere Baumaßnahmen hatten. Jedenfalls verfügten wir schon am Ende 1951 über einen geschlossenen und heizbaren, sonst aber noch sehr unfertigen Raum, in dem sich während des Winters 1951/1952 bei Kerzenschein und tropfenden Wänden ein reges Pfadfinderleben entfalten konnte. Im Frühjahr 1952 wurde dann der Innenausbau abgeschlossen. Die feierliche Einweihung fand am 22. April 1952 statt, dem Vorabend des Georgstages, zugleich mit der Weihe des neuen Lilienbanners.

 

Parallel mit dem Heimbau lief der innere Aufbau der Pfadfindergemeinschaft. Daran hatte Kaplan Christian Jung entscheidenden Anteil, der vom Dezember 1951 bis September 1953 Kurat des jungen Stammes ar. Am 1. September 1951 legten Ewald Pfannschmidt und Hermann Ament als erste nach dem Krieg ihr Pfadfinderversprechen ab, am 13 Oktober desselben Jahres vierzehn weitere Jungen. Beidemal war Walter Rudersdorf in Montabaur, der nun den Aufbau unseres Stammes ach Kräften förderte. Er war auch der Hauptreferent unseres ersten Elternabends (7. 3. 52). Am Georgstag 1952, dem Tag nach der Heimweihe als legten die letzten fünf Neulinge ihr Versprechen ab. Der Pfadfinderstamm war damit etabliert und stelle s noch im gleichen Jahr glänzend unter Beweis. Im Landeslager, das vom 24. bis 30. Juli 1952 an der Krombachtalsperre im hohen Westerwald stattfand, konnten die Montabaurer Pfadfinder gleich bei ihrem ersten Auftreten auf Diözesanebene alle Wettbewerbe für sich entscheiden und den ersten Preis gewinnen. Sie beeindruckten besonders durch einen 12m hohen, aus Stangen und Stricken errichteten Turm, der das Lager weit überragte. 1952 wurden auch die ersten Junpgfadfinder aufgenommen; der unter Führung von Heinz Wingender gebildete Trupp verlebte sein erstes Lager vom 23. bis 24. August im Ahrbachtal unterhalb von Wirzenborn. Im Jahr darauf war dann die Generation der "Stammesgründer" ins Alter der Georgsritter hineingewachsen; aus den von Ewald Pfannschmidt und Hermann Ament geführten Pfadfindersippen wurde eine Ritterrunde gebildet, und am Georgstag 1954 legten Ewald Pfannschmidt, Albert Gerhards und Hermann Ament als erste ihr Ritterversprechen ab."

  

"Wie ja bereits bekannt ist, hat der Stamm Mons-Tabor schon vor dem 2. Weltkrieg bestanden. Von dieser Zeit sind keine offiziellen Unterlagen oder Chroniken vorhanden. Zwei ehemals aktive Stammesmitglieder Karl Theis und Karl Schröder haben den folgenden Überblick zusammengestellt.

Nachdem 1928/1929 die DPSG in Deutschland gegründet wurde, erwog man auch in Montabaur die Gründung einer solchen Gruppe. Im Jahr 1931 unternahm Karl Jung den entscheidenden Schritt. Er kann somit als Gründer der "Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Mons-Tabor" angesehen werden.

In den Jahren 1931 bis 1937 bestand der Stamm aus zwei Gruppen: Wölflinge und Pfadfinder. (1933: je 18 Mitglieder)

Im Landeslager in Königshofen mußten sich die Gruppen dann einer Prüfung unterziehen, um als neuer vollwertiger Stamm anerkannt zu werden. nach einiger Zeit bildete sich der Gau Montabaur, Kleinholbach-Girod, Villmar. Gaufeldmeister wurde Karl Theis.

Beim Gauthing in Kirchähr war Montabaur mit 35 Mitgliedern vertreten. Um die regelmäßigen Gruppenstunden zu ermöglichen, stellte die Pfarrei die Hälfte des Hühnerstalles im Pfarrhof zur Verfügung. Dieser Teil (ca. 15qm) wurde zu einem Gruppenraum eingerichtet. Hühnerstall und Scheune wurden später umgebaut und beherbergen heute die Altentagesstätte.

Private und stammeseigene Ausrüstung sind den heutigen in keiner Weise gleichzustellen: Fahrten wurden natürlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchgeführt, übernachtet wurde - mangels Zeltmaterial - in Scheunen.

Unvergleichliche Schwierigkeiten, denen der damalige Stamm ausgesetzt war - die in der heutigen Jugendarbeit völlig unbekannt sind - erwuchsen ab 1933 durch den zunehmenden Machteinfluß Hitlers. So wurde ab 1934 das öffentliche Erscheinen in Kluft untersagt; Auseinandersetzungen mit der Hitlerjugend waren an der Tagesordnung. Die DPSG wurde dabei oft von befreundeten Verbänden wie Neudeutschland und dem Gesellenverein unterstützt.

Doch auch diese unschönen Anhängsel, die aus der Mitgliedschaft in der DPSG entstanden, konnten die Pfadfinder in ihrer Arbeit nicht entmutigen. Im Gegenteil: am 31. Mai 1935 wurde in Horressen ein acht Mitglieder umfassender Stamm gegründet.

Ein Lager in Kirchähr wurde von der HJ boykottiert und abgebrochen. 1932 erlebten die Wölflinge ein ruhiges Zeltlager bei Nomborn. Am Tag, an dem die Heimweihe in Elgendorf stattfinden sollte, wurde die HJ aus der ganzen Umgebung zusammengezogen, um gegen die DPSG ("Staatsfeinde") vorgehen zu können.

1934/35 hatte der Stamm seinen höchsten Stand vor dem Krieg erreicht und zählte 80 Mitglieder.

Gerade die Versuche der HJ, das Vereinsleben der DPSG (und anderer Vereine) zu zerstören, waren es, die die Gruppen noch mehr festigten und zusammenhielten. Das Ansehen, das der Stamm damals bei der Bevölkerung genoß, kann durch das wie folgt beschriebene Ereignis charakterisiert werden: Bei der ersten Maikundgebung im Nazi-Reich marschierten folgende Verbände mit: Jungvolk, HJ, SA, SS, BDM, am Schluß der Pfadfinderstamm St. Goar. Großer Beifall von seiten der Montabäurer Bevölkerung. Es war die erste und letzte Kundgebung, die der Pfadfinderstamm im Nazi-Reich mitmachte.

Der Druck, den die HJ und das gesamte Regime auf die Jugendorganisationen - so auch auf die DPSG in Montabaur - ausübten, vergrößerte sich zusehens. Eine schwierige Frage stellte sich für die damaligen Pfadfinder, die Frage des Weiterbestandes oder der Auflösung des Stammes. Eine Frage, die auch ausgiebig mit dem damaligen Pfarrer von Montabaur, Jäger, besprochen wurde.

Als sich im November 1937 die Lage zuspitze - am 21.10.37 wurde bei dem damaligen Stammesführer Karl Theis eine Hausdurchsuchung vorgenommen, am 26.11.37 wurde das Banner, das im Tabernakel der Pfarrkirche versteckt war, beschlagnahmt, am 27.11.37 erschien ein Hetzartikel gegen die DPSG in Montabaur in der Lokalzeitung - entschloß man sich schweren Herzens dem Druck nachzugeben und den Stamm aufzulösen.

Damit endete die 7 jährige Stammesgeschichte der Vorkriegszeit in Montabaur.

Über den Krieg gerettet wurde das Lilienbanner und zwei Lederwimpel, die noch heute im Besitz des Stammes sind."

   
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