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Der Tradition nach machen die Leiter des Stammes Montabaur zum Anfang des Jahres eine Jahresplanung. Diesmal fand das Treffen im Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Westernohe statt. Die Runde der Leiterinnen und Leiter bestätigte beispielsweise den Stammesvorstand (Petra Graf als Kuratin, Markus Hecker und Marco van Marle) in seinem Amt und kam zu dem Ergebnis, dass die Kindermitbestimmung im Stamm noch weiter ausgebaut werden muss. So soll es in Kürze eine "Kinderkonferenz" geben, in der alle Kinder des Stammes beispielsweise über den Ort des nächsten Sommerlagers abstimmen werden. Ebenfalls wird das Thema "Natur" mehr im Vordergrund stehen. Für Standartaktionen wie das Stammes-Schlittschuhlaufen, die Beteiligung am Schustermarkt und die Teilnahme am jährlichen Zeltlager wurden Organisatoren gesucht und gefunden. Natürlich kam auch Spaß nicht zu kurz. Insgesamt blicken die Pfadfinder optimistisch ins neue Jahr.

Montabaurer Pfadfinder legten Versprechen ab

MONTABAUR. Die "neue" Rover Gruppe des Pfadfinderstammes Montabaur hat am Wochenende ihr Versprechen abgelegt. Damit die Runde in die Roverstufe aufgestiegen (Rover = engl. Wegweiser). Das Versprechen wurde mit einem Zitat des Gründers Baden Powell begonnen, dann versprach jedes Mitglied den eigens geschriebenen Text, die linke Hand am Banner, die Rechte zum Pfadfindergruß erhoben. Abgelegt wurde das Versprechen im Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Westernohe.

Als Rover übernimmt die Gruppe einen Teil der Verantwortung für das Leben im Stamm. "Ein bewegender Moment", sagt Gruppenleiter und Stammesvorstand Marco van Marle. Nun ist es an der Gruppe zu beweisen, dass genug Potenzial in ihr steckt, um den Stamm lebendig mitzugestalten.

 

Hitze, Steaks und heiße Tänze

Pfarrfest an Fronleichnam

Das an Fronleichnam mittlerweile schon traditionelle Pfarrfest im Garten des Pfarrhauses von "St. Peter in Ketten" wurde in diesem Jahr von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Montabaur e.V. ausgerichtet.

Die Pfadfinder hatten Tische, Bänke, Sonnenschirme und ein Zelt aufgebaut, um den Gästen des Pfarrfests ein angenehmes Ambiente zu bieten. Schließlich sollten sich alle wohlfühlen und lange sitzen bleiben, da der Erlös des Pfarrfestes der Jugendarbeit der Pfadfinder zu Gute kommt. Eigentlich war auch alles woeit geplant, jedoch wurde der Andrang auf Speisen und Getränke unterschätzt, so dass es doch zu längeren Wartezeiten zu Beginn des Pfarrfestes kam. Vielen spontanen Heldern der Gemeinde ist es zu verdanken, dass dann doch noch jeder zu seinen Bon(g)'s kam. Diesen Helfer sei an dieser Stelle besonders für ihre Mitarbeit gedankt. Neben Steaks, Würstchen und Salaten wurde auch Kuchen und Kaffee angeboten.

In der altentagestätte wurden Bilder von vergangenen und den letzten Aktionen und Fahrten der Pfadfinder gezeigt und am Pfarrhaus hing der von der Quiltgruppe Montabaur gestiftete Quilt, welcher am Schustermarkt zu Gunsten der Erneuerung des Pfadfinderheims verlost werden soll. Der Start für den Losverkauf stellte hier das Pfarrfest dar.

Auf dem Hof vor dem Pfarrhaus wurde von de Gruppenleitern und Teamern der Montabaurer Pfadfinder Kinderanimation angeboten und im Caritas Anziehpunkt - gegenüber der Pfarrkirche - fand das Kinderschminken statt. Wer sich über die Aktivitäten des Fördervereins der Pfadfinder oder das Engagement des Kirchbauvereins informieren wollte, der konnte dies an eigens erstellten Infoständen tun. Abgerundet wurde das Programm von einem Auftritt der Kinder des Kath. Kindergartens St. Martin, die auf heiße Rythmen einen tollen Tanz darboten.

Alles in allem war es ein schöner Tag, der leider aufgrund der Hitze schon gegen 15 Uhr zu Ende ging. Es hat sich jedoch wieder gezeigt, wie schön es ist, in und mit der Gemeinde zu leben, zu feiern und sich auszutauschen.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die Spenden und die Unterstützung der Jugendarbeit der DPSG Montabaur durch den Kauf Ihrer Speisen und Getränke recht herzlich bedanken. Insbesondere schätzen wir das Verständnis der Pfarrfestbesucher, dass die Steaks vielleicht auch mal "stark gebräunt" oder die Getränke "nicht ganz so frisch" waren. Aus Fehlern lernt man - ganz nach dem Gründer der Pfadfinderbewegegung Lord Baden-Powell "Learning by doing".

Dirk Heuser
Mitglied des Vorstands
Förderverein der DPSG Montabaur e.V.

 

 

Wölflinge brauchen eine neue Unterkunft

Erlös des Pimpfemarkts geht an den Förderverein der Montabaurer Pfadfinder - Grundstock für Neubau

MONTABAUR. An den Förderkreis der Montabaurer St. Georgs-Pfadfinder ging der Erlös des Herbst-Pimpfemarktes. In diesem Jahr konnten Ute Klapthor, Jutta Dickkopf und Rita Stahl vom Organisationsteam des Pimpfemarktes die Stolze Summe von 2600 Euro überreichen.

Stephan Goerg, Dirk Heuser, beide im Vorstand des Fördervereins, und Mitglied Michael Wolf nahmen die Spende entgegen. Das Geld fließt in den Grundstock für de Finanzierung eines neuen Pfadfinderheims: "Das alte Gebäude am Kalk ist so sanierungsbedürftig, dass Abriss und Beubau nicht teurer werden als eine Renovierung", so Heuser.

Da die Pfadfinder sich unter anderem den Schutz der Umwelt auf die Fahnen geschrieben haben, soll beim Neubau auch auf Ökostandards geachtet werden. "Es wird ein Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbauweise entstehen", so Heuser. Das neue Haus wird nur minimal größer als der derzeitige Bau, soll aber modernen Anforderungen genügen: So wird es beispielsweise mit einer Behindertentoilette ausgestattet.

Geplant ist, den Bau weitgehend in Eigenleistung zu errichten, doch werden für Planung und Material geschätzte Kosten von 80 000 bis 100 000 Eure anfallen. "Vor Baubeginn wollen wir wenigstens 89 Prozent dieser Summe zusammen haben", Großteil dieser Mittel muss noch gesammelt werden, sagt Heuer.

Angesichts der mit dem Neubau verbundenen Aufgaben hofft der Förderverein nun auf verstärkte Mitwirkung von Eltern, Ehemaligen und Sponsoren. "Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung", betont Dirk Heuser. Gefragt ist vielmehr tatkräftiges Engagement: "Wer zum Beispiel als Bauunternehmer tätig ist und mal mit einem Bagger aushelfen könnte, erspart uns beim Bau Kosten und Zeit", erklärt das Vorstandsmitglied.

(kat)

 

Bildunterschrift: Die Spende von den Organisatoren des Pimpfemarkts soll in den Neubau des Pfadfinderheims fließen: Mit den Wölflingen der Montabaurer Pfadfinder St. Georg freuen sich Michael Wolf (von links), Dirk Heuser und Stephan Goerg über den Scheck von Rita Stahl, Ute Klapthor und Jutta Dickkopf. * Foto: Johannes Knopp

"Das Meer direkt vor der Nase"

60 Westerwälder Pfadfinder kampieren auf der Walinsel Spjaeroy

MONTABAUR.   "Flug FR 9838 Göteborg planmäßig: 19:20 erwartet: 18.55 Uhr", zeigte der Monitor in der Empfangshalle von Flughafen Hahn an. Erwartet aber wurde von einigen "Abholern" nicht nur der Flieger, sondern Westerwälder Pfadfinder (DPSG) auf ihrer Rückreise vom Ferienlager in Norwegen nach Montabaur.

Mit der Landung auf dem Hahn war für die 60 Teilnehmer des Stammes Montabaur und Gästen der DPSG-Siedlung Wirges ein 14-tägiges Lager zu Ende gegangen, das die jungen Leute im Alter von 7 bis etwas 25 Jahre zum Zeltplatz des norwegischen Pfadfinderverbandes auf die Insel Spjaeroy, eine der Walsinseln geführt hatte. "Unsere Zeltausrüstung, Werkzeuge und einen Teil der Lebensmittel, zusammen etwas zweieinhalb Tonnen, hatten wir schon vorher dorthin gebracht", sagte Mitorganisator Stephan Goerg, der mit Petra Graf, Marco van Marle und Markus Hecker vom DPSG-Vorstand und weiteren Gruppenleitern die Freizeit leitete.

Das Programm sah echtes Pfadfinderleben mit Einsatz für die Gemeinschaft vor: Zeltaufbau, Platzsauberkeit, Hygiene~ kurz die Pflege all dessen, was einem geordneten Zusammenleben auf Zeit dienlich ist. Sogar eine Dusche, die warmes lieferte, bauten unentwegte "Bastler" zusammen. Schönwetter in der ersten Woche gestattete Ausflüge zu den Nachbarinseln, Tageswanderungen, Schwimmen, einen Besuch der Stadt Frederikstad aber auch Geländespiele. "Mit dem Meer direkt vor der Nase, hatten wir Natur pur", ergänzte Markus Hecker , und da bauten Unentwegte sogar ein Floß. Die wenigen Regentage konnten die gute Stimmung nicht vermiesen: Spiel und Gesang förderten das Lagerleben wie auch der Bau von Wespenfallen und die Jagd auf blutdürstige Stechmücken.

Und weil Seeluft hungrig macht, wurde beim Essen ordentlich hingelangt * es blieben keine Reste, was niemanden mehr freute als Marlene Kramer (Meudt), die sich täglich durch ihre geschätzte Kochkunst hohe Verdienste um das Wohlbefinden der Lagerjugend erwarb. Kuratin Petra Graf leitete an den beiden Sonntagen den Wortgottsdienst, an dessen Gestaltung die Pfadfinder beteiligt waren. Mehrmals versammelten sich die Gruppen bei Gesang zur Gitarre am abendlichen Lagerfeuer. Und, gestaltet von einer eigenen Redaktion, erschien sogar eine "Wikinger-Lagerzeitung".

Rechte Heimkehrerstimmung kam dann im Bus auf, der die Jugend in den Westerwald brachte: Gut aufgelegt erklangen zum Teil kecke Pfadfinderlieder, und als auf einem der Straßenschilder "Montabaur", der Name de Heimatstadt, zu lesen war, applaudierten alle im Bus dessen "Besatzung" sich nun ganz auf die abholenden Eltern eingestellt hatten.

"Es war ein schönes Erlebnis", gestand der 12-jährige Kilian Elenz aus Montabaur, der mit Dennis Bernecker, Felix Graf, Daniel Bach und Lisa Molls und Kristina Hemmerich zum Redaktionsteam der Lagerzeitung gehörte und fügte hinzu:" Im nächsten Jahr wäre ich natürlich gerne wieder dabei."

Josef Otto Schneider 

 

Bildunterschrift: Mit Sack und Pack auf dem Flughafen Hahn glücklich gelandet: Die Gruppe der Pfadfinder nach ihrem zweiwöchigen Lager auf einem norwegischen Zeltplatz. * Foto: Josef Otto Schneider

   

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