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"Das Meer direkt vor der Nase"

60 Westerwälder Pfadfinder kampieren auf der Walinsel Spjaeroy

MONTABAUR.   "Flug FR 9838 Göteborg planmäßig: 19:20 erwartet: 18.55 Uhr", zeigte der Monitor in der Empfangshalle von Flughafen Hahn an. Erwartet aber wurde von einigen "Abholern" nicht nur der Flieger, sondern Westerwälder Pfadfinder (DPSG) auf ihrer Rückreise vom Ferienlager in Norwegen nach Montabaur.

Mit der Landung auf dem Hahn war für die 60 Teilnehmer des Stammes Montabaur und Gästen der DPSG-Siedlung Wirges ein 14-tägiges Lager zu Ende gegangen, das die jungen Leute im Alter von 7 bis etwas 25 Jahre zum Zeltplatz des norwegischen Pfadfinderverbandes auf die Insel Spjaeroy, eine der Walsinseln geführt hatte. "Unsere Zeltausrüstung, Werkzeuge und einen Teil der Lebensmittel, zusammen etwas zweieinhalb Tonnen, hatten wir schon vorher dorthin gebracht", sagte Mitorganisator Stephan Goerg, der mit Petra Graf, Marco van Marle und Markus Hecker vom DPSG-Vorstand und weiteren Gruppenleitern die Freizeit leitete.

Das Programm sah echtes Pfadfinderleben mit Einsatz für die Gemeinschaft vor: Zeltaufbau, Platzsauberkeit, Hygiene~ kurz die Pflege all dessen, was einem geordneten Zusammenleben auf Zeit dienlich ist. Sogar eine Dusche, die warmes lieferte, bauten unentwegte "Bastler" zusammen. Schönwetter in der ersten Woche gestattete Ausflüge zu den Nachbarinseln, Tageswanderungen, Schwimmen, einen Besuch der Stadt Frederikstad aber auch Geländespiele. "Mit dem Meer direkt vor der Nase, hatten wir Natur pur", ergänzte Markus Hecker , und da bauten Unentwegte sogar ein Floß. Die wenigen Regentage konnten die gute Stimmung nicht vermiesen: Spiel und Gesang förderten das Lagerleben wie auch der Bau von Wespenfallen und die Jagd auf blutdürstige Stechmücken.

Und weil Seeluft hungrig macht, wurde beim Essen ordentlich hingelangt * es blieben keine Reste, was niemanden mehr freute als Marlene Kramer (Meudt), die sich täglich durch ihre geschätzte Kochkunst hohe Verdienste um das Wohlbefinden der Lagerjugend erwarb. Kuratin Petra Graf leitete an den beiden Sonntagen den Wortgottsdienst, an dessen Gestaltung die Pfadfinder beteiligt waren. Mehrmals versammelten sich die Gruppen bei Gesang zur Gitarre am abendlichen Lagerfeuer. Und, gestaltet von einer eigenen Redaktion, erschien sogar eine "Wikinger-Lagerzeitung".

Rechte Heimkehrerstimmung kam dann im Bus auf, der die Jugend in den Westerwald brachte: Gut aufgelegt erklangen zum Teil kecke Pfadfinderlieder, und als auf einem der Straßenschilder "Montabaur", der Name de Heimatstadt, zu lesen war, applaudierten alle im Bus dessen "Besatzung" sich nun ganz auf die abholenden Eltern eingestellt hatten.

"Es war ein schönes Erlebnis", gestand der 12-jährige Kilian Elenz aus Montabaur, der mit Dennis Bernecker, Felix Graf, Daniel Bach und Lisa Molls und Kristina Hemmerich zum Redaktionsteam der Lagerzeitung gehörte und fügte hinzu:" Im nächsten Jahr wäre ich natürlich gerne wieder dabei."

Josef Otto Schneider 

 

Bildunterschrift: Mit Sack und Pack auf dem Flughafen Hahn glücklich gelandet: Die Gruppe der Pfadfinder nach ihrem zweiwöchigen Lager auf einem norwegischen Zeltplatz. * Foto: Josef Otto Schneider

   

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